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Viel Lob für das Engagement Der Heimat- und Museumsverein dankte seinen Aktiven
Wie schon in den verÂgangenen Jahren beschloss der Heimat- und Museumsverein auch diesmal wieder das Museumsjahr mit einem Dankeschön-Essen für alle Helfer, für Mitarbeiter, Sponsoren und Leihgeber. Auch Bürgermeister Josef Sehofer und sein Stellvertreter Willi Gürtner, die Hausherren des Heimatmuseum Adlhoch-Haus, waren zum Huberwirt nach Gstaudach gekommen.

Als Dank für die aktive Arbeit beim Heimat- und Museumsverein überreichte Bürgermeister Sehofer Blumensträuße an Monika Weigl und Maria Franz sowie eine Anerkennung an Anton Paukner, Hans Seidl und Werner Winheim
Zweiter Vorsitzender Anton Paukner dankte in Vertretung von Ida Forster allen Anwesenden für die vielfältige Hilfe und Mitarbeit für den Verein im zu Ende gehenden Jahr. Von April bis Oktober sei geschmiedet worden, es wurden Balken behauen, unzählige Gruppen- und Einzelführungen durchgeführt durch das renovierte Erdgeschoss, durch die Archäologie und die Sonderausstellungen, sagte Anton Paukner. All dies sei nicht möglich gewesen ohne die vielen freiwilligen Helfer, ohne die Mitarbeiter des Bauhofes und die Unterstützung der Marktgemeindeverwaltung. Besonders erwähnte der Vorsitzende Maria Franz. Sie sei die erste Ansprechpartnerin für die Besucher des Museums und immer da, wenn sie gebraucht werde. Sie sei geradezu "mit dem Verein verheiratet", sagte Toni Paukner. In diesen Tagen habe der Markt Altdorf über die Heimat- und Landesgrenzen hinaus Aufsehen erregt durch das hier entdeckte Grab eines Steinzeitmenschen, sagte Bürgermeister Josef Sehofer bei seiner Ansprache. Diese Entdeckung sei ein weiterer Mosaikstein in der Erforschung der 8000-jährigen Siedlungsspuren in und um Altdorf und noch vieles liege hier, wie auch der neueste Fund vermuten lasse, im Verborgenen. "Trotzdem freut es mich, heute dem rührigen Heimat- und Museumsverein mit seinen Vorsitzenden Ida Forster, Anton Paukner und Hans Seidl ein Dankeschön für die ganzjährige Arbeit sagen zu können" , fuhr der Bürgermeister fort und schloss in diesen Dank auch Museumsbetreuerin Monika Weigl ein, die es immer wieder verstehe, sowohl Kindern wie auch Erwachsenen unsere Heimatgeschichte und hier insbesondere die Exponate im Heimatmuseum näher zu bringen. "Bei dem Wort Geschichte möchte ich aber auch den Heimatbuchautor Ernst Gruß nicht vergessen, der es - und ich glaube, dass ihm das keiner mehr nachmachen kann - fertig gebracht hat, viel Vergessenes in einer Chronik für die drei einst selbstständigen Ortschaften Altdorf, Eugenbach und Pfettrach festzuhalten ", sagte das Marktgemeindeoberhaupt. Auf das Heimatmuseum eingehend sagte der Bürgermeister, ein Besuch im Adlhoch-Haus sei eine Zeitreise über acht Jahrtausende. Diese langjährige Geschichte sei für Altdorf auch eine herausragende Grundlage für die heuer erfolgte Markterhebung gewesen. Unter dem Beifall der Anwesenden sagte das Ortsoberhaupt, wenn Landshut stolz sei auf seine 800-jährige Geschichte, "so könne Altdorf noch stolzer sein". Um das Museum zu Unterstützen gebe es zahlreiche Möglichkeiten, sagte Josef Sehofer. Ob als regelmäßiger Besucher, Leihgeber, Förderer oder Sponsor zeige man seine Freundschaft zum Museum. Freundschaft zum Museum zeigten aber auch Schulen und andere Institutionen, die vom Bildungsangebot dieses Museums profitierten. Dass dies alles möglich sei, dafür gebührt den vielen Ehrenamtlichen des Heimat- und Museumsvereins meine besondere Anerkennung und mein Lob", sagte Bürgermeister Sehofer. Zum Schluss ging der Bürgermeister auf den aktuellen Grabungsfund bei Aich ein. Er dankte der ARLANÂGruppe mit Grabungsleiterin Monika Weigl, die sensibilisiert sich um das Verborgene gekümmert und gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege die Ausgrabungen durchgeführt hätte. "Es mag zwar sein", meinte Josef Sehofer, "dass hinsichtlich der archäologischen Grabungserlaubnis formell zunächst einige Defizite bestanden, aber im Nachhinein gesehen meines Erachtens ein förmliches Verfahren entbehrlich war, weil das Landesamt stets beteiligt war". Deshalb könne er ,die Aufregung wegen unvollständiger Formvorschriften, gleich aus welcher Richtung diese Aufregungen kommen, nicht nachvollziehen und verstehen. Stattdessen appellierte er an alle Verantwortlichen, das Ehrenamtliche auch hier nicht in Frage zu stellen, sondern durch Unterstützung zu stärken. |