Altdorf

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Ein Jahr im Zeichen der Geschichte
Heimat- und Museumsverein hielt eine interessante Rückschau - Viele Informationen

Altdorf. Zum "Dankeschön Essen" hatte die Vorstandschaft es Heimat- und Museumsvereins wieder alle Helferinnen und Helfer zum Huber-Wirt nach Gstaudach eingeladen. Gekommen waren auch Bürgermeister Josef Sehofer, sein Stellvertreter Willi Gürtner und Hauptamtsleiterin Birgid Schenk als Hausherren des Heimatmuseums "AdlhochHaus".
Vorsitzende Ida Forster sprach allen Anwesenden den Dank des Vereins aus. Durch ihre tatkräftige Mitarbeit hätten die vielen freiwilligen Helfer dazu beigetragen, dass auch in diesem Jahr wieder die Ausstellungen und Veranstaltungen an den offenen Museumstagen zu Erfolgen wurden und bei den Besuchern so großen Anklang fanden.
Die Vorsitzende dankte auch Bürgermeister Josef Sehofer und Hauptamtsleiterin Birgid Schenk, die die Arbeit des Vereins maßgeblich mitgetragen hätten, sowie den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs. Auch Professor Otto Bauer, Heimatbuchautor Ernst Gruß, allen Weinfesthelfern und den "Kaffeetanten", wie Ida Forster die Helferinnen des Kaffeeausschanks liebevoll nannte, wurde ausdrücklich für ihre Unterstützung gedankt.

Auch wenn die achttausendjährige Geschichte über Siedlungsspuren und Siedlungen im Gemeindegebiet Altdorf im vergangenen Vierteljahrhundert bereits gut erforscht worden sei, so bleibe doch noch vieles im Verborgenen, sagte Bürgermeister Josef Sehofer zu Beginn seiner Ansprache und fuhr fort: "Trotzdem freut es mich, heute dem rührigen Heimat- und Museumsverein mit ihren Vorsitzenden Ida Forster, Anton Paukner und Hans Seidl ein Dankeschön für die ganzjährige Arbeit sagen zu können." In seinen Dank schloss er auch Museumsbetreuerin Monika Weigl ein, die es immer verstehe. sowohl Kindern wie auch Erwachsenen unsere Heimatgeschichte und hier insbesondere die Exponate im Heimatmuseum näher zu bringen.

"Bei dem Wort Geschichte möchte ich aber auch den Heimatbuchautor Ernst Gruß nicht vergessen, der es - und ich glaube, dass ihm das keiner mehr nachmachen kann - fertiggebracht hat, viel Vergangenes in einer Chronik für die einst drei selbstständigen Ortschaften Altdorf, Eugenbach und Pfettrach festzuhalten", sagte der Bürgermeister.

Der Besuch in unserem Museum sei eine Zeitreise über acht Jahrtausende, wie es eine Besuchergruppe festgestellt habe, berichtete das Gemeindeoberhaupt. "Diese langjährige Geschichte ist für uns Altdorfer auch eine herausragende Grundlage für die im kommenden Jahr geplante Markterhebung von Altdorf. Wir können stolz auf unsere Geschichte und die Siedlungsspuren in unserer Gegend sein, sagte der sichtlich erfreute Bürgermeister. Altdorf sei schon immer ein beliebter Siedlungs und Wohnort gewesen, angesichts der topographischen Lage, der ertragreichen Lehm-Löss-Böden und der Nähe zur Isar-Flusslandschaft.

Weiter sagte Josef Sehofer, viele Freunde begleiteten seit jeher das Heimatmuseum in vielfältiger Form. Die Freunde des Museums seien die Besucher, die regelmäßig oder nur hin und wieder, mit speziellen Interessen oder einfach aus Neugierde, in das Museum gehen. Ein wichtiges Anliegen des Museums sei es daher, Freunde zu gemeinsamen Aktivitäten einzuladen und sie an der Museumsarbeit teilhaben zu lassen. So gäbe es viele Möglichkeiten, das Museum zu unterstützen: der regelmäßige Besucher, der sich zu einer ehrenamtlichen Mitarbeit entschließe; der Freundeskreis, der sich uneigennützig diesem Museum zur Verfügung stelle; der Leihgeber, der großzügig durch Objekte die eine oder andere Ausstellung dieses Museums bereichere; der Förderer oder Sponsor, der - gerade in schwierigen Zeiten - ein Museum finanziell unterstütze. Freundschaft zum Museum zeigten aber auch Schulen und andere Institutionen, die vom Bildunsangebot dieses Museums profitieren.

Dass dies alles möglich sei, dafür sprach Bürgermeister Josef Sehofer den vielen Ehrenamtlichen des Heimat- und Museumsvereins seine besondere Anerkennung und sein Lob aus. Als Dankeschön überreichte er an Vorsitzende Ida Forster und Museumsbetreuerin Monika Weigl einen Blumenstrauß.

Sichtlich erfreut Zeigte sich auch Kassenverwalter Michael Kaphammer über eine Spende des "Huber-Wirts" Georg Huber. Wie dieser berichtete, seien auswärtige Besucher der mehrtägigen Sonderausstellung über "(G')Staudach" im Heimatmutseum anschließend auf die Höhe nach Gstaudach gekommen, um den Weiler persönlich in Augenschein zu nehmen. Vorsitzende Ida Forster erinnerte daran, dass die Hauptversammlung des Heimat- und Museumsvereins am
30. Januar um 19 Uhr im Gasthaus Wadenspanner stattfindet.