Landshuter Zeitung v. 26.06.2012

Altdorf einst dominanter "Mühlen" -Ort
Rund 500 Besucher kamen in das Museum Adlhoch Haus

Mit einem solch großen Interesse für das Museum "Adlhoch"-Haus hat der Heimat- und Museumsverein am Sonntag nicht gerechnet. An die 500 Besucher, vorwiegend aus Stadt und Landkreis Landshut, registrierte der Verein. Auch Austauschschülerinnen aus dem Landshuterl Altdorfer Partnerschaftsgebiet Schio und San Vito di Leguzzano schauten im Museum vorbei.
Mühlenort
Recht erfreut zeigte sich Heimaubuchautor Ernst Gruß, der die Besucher - darunter auch die beiden stellvertretenden Bürgermeister Helmut Maier und Georg Wild -. Heimatbuchautor Ernst Gruß führte viele Besucher durch seine Sonderaussteldurch seine-Sonderschau "Von der "Saat bis zum Brot" führte. Hierbei spannte der "Ausstellungsmacher" wieder einen großen Bogen von der Aussaat des G~treides bis hin zur Brotherstellung. Altdorf war demnach angesichts des nutzbaren Pfettrach- Wassers - früher ein domiminter "Mühlen"-Ort.

Betagten Altdorfern sind, wie Ernst Gruß hervorhob, noch einige einstige Mühlen in guter Erinnerung. Heute existiert keine mehr. Auch bei den Backbetrieben hat sich ein ähnlicher Wandel vollzogen. Statt der für die Nahversorgung produzierenden Bäckereien bestehen jetzt
noch zwei mittelständische Backbetriebe, die ihre Erzeugnisse teils sogar überregional ausliefern. Viel Aufmerksamkeit erlebte bei dem Besucheransturm auch die Archäologie im Kellergewölbe. Für die meisten Besucher war diese Ausstellung eine "Zeitreise über eine
siebentausendjährige Heimatgeschichte". Entsprechend positiv sind deshalb auch die schriftlichen Eintragungen in das Besuchsbuch durch einige Gäste ausgefallen.

Damit dieser "Museumstag" , bei Kaffee und Kuchen und einer "offenen Gartentürim Museumsgarten" reibungslos veranstaltet werden konnte, dafür sorgten die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen Edeltrud Englert, Ida Forster, Maria Franz, Josef Maier, Thea Raaz und Helmut Stempfhuber. Vorsitzender Hans Seidl, der im Laufe des Nachmittags eintraf, sieht den Heimat-und Museumsverein in seiner Arbeit, bei vielen das Geschichtsbewusstsein zu schärfen, wieder bestätigt.